Donnerstag, 22. Januar 2015

www.denara-mars.de

... das ist meine neue Homepage, auf der ich seit Dezember 2014 wieder blogge! Bis alles so ist, wie es sein soll, nur einmal monatlich - jeden 1. Montag im Monat!



So will ich nun dort weiter machen,
lichtvolle Gedanken in den Äther schicken,
als Selbstreflexion und auch
für euch, wenn ihr Lust habt, 
mich auf meinem Weg zu begleiten ...
und wenn ich euch berühren kann.

Eure Denara
Januar 2015

Montag, 28. Juli 2014

Neumond ...

ein wunderbarer Zeitpunkt für einen Neuanfang! 

Gestern, am Sonntag in aller Frühe trafen sich Sonne und Mond im Tierkreiszeichen Löwe, eine starke Energie, die ihr vielleicht auch gespürt habt. 

Viele Zeichen und Erkenntnisse in den letzten Wochen und Monaten führen mich ganz zu mir selbst. Veränderungen sind möglich, wenn wir Entscheidungen treffen. Dazu brauchen wir die Klarheit, was genau wir wirklich wollen und brauchen in diesem Leben. Oder wir warten geduldig ab, welche Aufgaben uns das Leben stellt.

Seit Januar 2012 poste ich jeden Montag - meist mit viel Freude und Begeisterung - in diesem Blog "Hirngespinste, Gebete und Trostworte" und gerne habe ich euch an meinen Gedanken teilnehmen lassen, Impulse in den Äther geschickt und mich auf diese Weise mit euch verbunden. 

Dieses ist mein letztes Posting hier. 
Vielleicht gibt es irgendwann für mich ein ähnliches Forum - oder auch nicht? 
Wenn wir etwas loslassen, dann schaffen wir Raum für Neues... 
Aber erst mal gönne ich mir eine Auszeit! 
Ich danke euch allen für euer Interesse und eure Treue.

Bye,bye ... Ich wünsche euch einen schönen Sommer, ein gutes Leben mit guten Gedanken und Gefühlen und lieben Menschen an eurer Seite. 
Licht und Liebe - in herzlicher Verbundenheit, 
eure Denara Andrea




Montag, 21. Juli 2014

"Einfach" ist nicht einfach ...

Einfach tun, was richtig ist.
Einfach lassen, was nichts bringt.
Einfach sagen, was man denkt.
Einfach leben, was man fühlt.
"Einfach" ist nicht leicht.

Ja, es könnte so einfach sein, das Leben - nur denken wir Menschen, dass Einfachheit zu einfach ist, zu wenig, zu langweilig, zu billig oder gar zu dumm? Und dann schafft es manchmal unser Gehirn auf verblüffende Weise, uns mit Hirngespinsten hinters Licht zu führen. Wir beschäftigen uns mit Dingen, die derart sinnlos sind, dass man sich bei näherer Betrachtung fragt, wer bin ich denn - gebildet und intelligent? Wir denken über Dinge nach, die es längst nicht mehr gibt, die vorbei sind und entschieden, die uns verunsichern und unglücklich machen. Was gestern war, das ist vorbei und was morgen kommen wird, das wissen wir nicht, ist also Illusion. Es ist also absolute Zeitverschwendung, sich mit faulen oder ungelegten Eiern zu beschäftigen.

Wenn wir diesen Gedanken zu viel Raum geben, dann gilt es, zur Einfachheit zurück zu kehren. Zu den ganz einfachen Dingen, die das Leben lebenswert machen.

Beispielsweise: Tief einatmen - das Licht und die Sonne und unseren lebenbringenden Atem tief in uns wahrnehmen und ausatmen - all das, was nicht oder nicht mehr zu uns gehört, was in der Welt ist und sein darf, aber nichts mehr mit uns zu tun haben soll, weil wir es nicht mehr brauchen. 
Einfach atmen, einfach essen .... und manchmal einfach nicht so viel denken. Das ist nicht immer einfach.



Eine Woche voll Licht in trüben Tagen, in denen wir uns mit den einfachen Dingen, die das Leben schön machen, erden können, von Herzen eure Denara

Montag, 14. Juli 2014

Papst sind wir nicht mehr ...

.... dafür jetzt aber Weltmeister!


Wir alle freuen uns, sogar die Brasilianer - und mein Mitgefühl gilt gerade all den (müden) Lehrerinnen und Lehrern, die heute Morgen mit den müden und aufgedrehten Kindern zu kämpfen haben. Haltet durch, bald sind Ferien!

Nachdem sich nun langsam die Fußballbetäubung legt, wird sichtbar, was auf der Welt alles in den letzten vier Wochen geschehen ist - Unruhen verschärfen sich und immer mehr wird offensichtlich, dass viele eingeschlagene Wege Sackgassen sind, die uns gegen die Wand fahren. Seien wir wachsam, jede/r an seinem Platz und jede/r auf seine ihm eigene Weise! Je mehr wir uns annehmen in unserem Sein, desto klarer erkennen wir, wohin uns das Leben führen will. 

Frage dich nicht, was die Welt braucht.
Frage dich, was dich lebendig werden lässt
und dann geh los und tu das.
Was die Welt nämlich braucht,
sind Menschen,
die lebendig geworden sind.
 Harold Whitman

Mögen wir in den kommenden Woche immer wieder und immer mehr unserer Lebendigkeit bewusst werden und ihr mit liebevoller Dankbarkeit begegnen - 
von Herzen zu Herzen, eure Denara

P. S.  Mancher äußert sich in Blogs oder in facebook und öffnet sich so der Welt, andere bilden Menschenketten um den Bodensee für den Frieden (Aktion am 13.7.2014), am Wochenende war Lauf für Kinderrechte in Karlsruhe und ein stattlicher Betrag konnte gesammelt werden, Rüdiger Dahlke postet ein Video: http://www.lebeblog.de/news/ruediger-dahlke-aufwachen/ und viele beobachten in aller Stille oder diskutieren öffentlich - manch einer will auch nichts mit all den Machenschaften und Machtspielchen zu tun haben. 
Alles hat seine Richtigkeit, alles darf sein, wenn ich mich lebendig fühle.

Montag, 7. Juli 2014

Weltmeisterschaft in Brasilien ...

Wie man auch immer zu Fußball stehen mag - es gibt kein Entrinnen! Weltweit wird er gespielt und weltweit ist Fußball die am meisten beachteste Sportart. Schon die kleinsten Kinder überall auf der Welt, auch in den ärmsten Ländern, kicken egal mit was, notfalls mit alten Blechdosen. Fußball ist Magie, denn eine geheimnisvolle Kraft bewegt alle Fans, alle Fußballnärrischen - und derzeit vor allem noch die Menschen der vier Nationen, die noch im Spiel sind - im Spiel um die Schale, also uns Deutsche - und die Menschen aus Brasilien, Argentinien und den Niederlanden.

In diesem Jahr wollte ich mich entziehen, die Spiele unbemerkt an mir vorbei ziehen lassen - die Armut in dem Land, die großen sozialen Probleme, die Menschenrechtsverletzungen und die Milliardenbeträge, die mit offenen Händen in diesem Kommerz-Spektakel verbraten werden - ich wollte das mit Ignoranz boykottieren, doch schon am 2. Spieltag saß ich beim Public Viewing und fieberte mit. Nun steht Deutschland im Halbfinale gegen Brasilien und ich sinniere über die Sinnhaftigkeit des Siegens, vor allem in diesem Land, das nichts hat, außer der Begeisterung für Fußball. 

Der FIFA-Präsident Sepp Blatter logiert in einem Luxushotel an der Copacabana und merkt nichts von Unzufriedenheit oder Armut, provoziert mit pikanten Äußerungen. Doch im Internet ist zu lesen, dass unter der schönen Fassade der WM der Krieg (urban war) in den Fawelas schwelt und dass er durch den Erfolg der brasilianischen Mannschaft und nur unter großer Anstrengung im Zaum gehalten werden kann. 
(http://www.tageswoche.ch/de/blogs/speakerscorner/662993/Der-FIFA-Boss-spielt-mit-dem-Feuer.htm)

Der Preis, den die brasilianische Bevölkerung bezahlen muss, um die WM in ihrem Land durchführen zu können, er ist sehr hoch. Wenn die Mannschaft am kommenden Sonntag als Weltmeister 2014 mit dem Meisterkelch in der Hand auf dem Siegertreppchen steht, dann wäre das für die Menschen dort ein kleines Trostpflaster. Sie haben zwar nichts zu essen, aber wenigstens dieses unsägliche Glücksgefühl, das ein Sieg mit sich bringt. Deshalb werde ich am Dienstag Abend ganz still und leise zu Hause vor dem Fernseher sitzen und hoffen und beten, dass es ein faires Spiel wird, ohne größere Verletzungen und dass die Brasilianer weiter hoffen dürfen auf die Entschädigung.
Wie immer das Spiel auch ausgeht, möge Fußball ein gutes Symbol bleiben für ein faires Kräftemessen von Mannschaften und Nationen, bei dem man sich anschließend die Hand schüttelt, Trikots tauscht und Freundschaften schließt. Und mögen die Verlierer fair und menschlich bleiben. 
Das ist mein Segenswunsch für diese Woche! 
Mit guten Wünschen und von Herzen, eure Denara  
 
"Warum freust Du Dich?" fragte Diogenes einen jungen Mann.
"Ich habe einen Sieg bei der Olypmpiade errungen", erwiderte er stolz,
"Ich habe alle Mitstreiter besiegt!"
"Was für eine Ehre", versetzte Diogenes
"ist es, Schwächere zu besiegen?"




Montag, 30. Juni 2014

Es ist Torheit ...

... mit unserem Urteilsvermögen über wahr und unwahr entscheiden zu wollen!

Davon handelt ein Kapitel von Michel de Montaige (s. letzter Blog!) und beim Lesen dachte ich, dass das schon seit einiger Zeit meine Rede ist, wo ich gehe, stehe und meine Meinung zum Besten gebe. Aber ich spreche (oder schreibe) darüber auf meine eigene, ganz einfache Weise! Ich bewundere sehr, wie geschliffen der im 16. Jahrhundert lebende Adlige sich über sieben Seiten zu diesem Thema äußert. Aber ich denke auch, dass wir in unserer Entwicklung und unserem Wissen um die Zusammenhänge der Welt in den letzten 500 Jahren zum Glück schon weiter sind. Die Industrialisierung brachte neue Erkenntnisse im Außen - und wie Außen so gibt es auch im Innen neues Wissen, das jedoch unser ganzes Weltbild auf den Kopf stellt, deshalb fließt es nur sehr langsam in unser Leben ein. Dennoch bin ich überzeugt, dass unser System über kurz oder lang sich selbst ad absurdum führt und uns große Veränderungen bevorstehen. 
Spannend ist es, das Leben ...

Montaige sagt dazu :

Es ist eine törichte Anmaßung, alles zu verwerfen und für falsch abzutun, was einem unwahrscheinlich vorkommt - der übliche Fehler jener, die sich klüger dünken als der große Haufen. Ich bin ja selbst einmal so einer gewesen. Wenn ich von Wiedergängern hörte oder von der Vorhersage künftiger Dinge, von Verzauberungen, Hexerei oder dergleichen Geschichten, die mir einfach nicht in den Schädel wollten, überkam mich Mitleid mit dem armen Volk, dem man derartige Possen weismachte. Heute jedoch finde ich, dass ich mindestens genauso zu bemitleiden war. .... 
Wenn man eine Sache so entschlossen als falsch und unmöglich abtut, dann maßt man sich den Vorzug an, mit dem eigenen Kopf dem Willen Gottes und der Macht unserer Mutter Natur Grenzen zu setzen..... 
Wenn wir alles, was unser Verstand nicht erreichen kann, abstrus oder ein Wunder nennen möchten, dann gibt es aber jede Menge davon.... 
Wer noch nie einen Fluss gesehen hat, glaubt vom ersten, den er gewahrt, er sei das Weltmeer. Und wir halten Dinge, die uns die größten erscheinen, nur weil wir keine größeren kennen, für das Äußerste, was die Natur in der jeweiligen Gattung hervorzubringen vermag...
Es ist eine gefährliche, möglicherweise folgenschwere Anmaßung - und eine alberne Dummdreistigkeit obendrein -, alles zu verachten, was man nicht begreift.

Ein kluger Mann war er auf jeden Fall, der Herr de Montaigne. Es hört sich eben einfach auch schön an, was er so schreibt. Es bewegt unser Inneres, wenn einfache Dinge ein bisschen umständlich und ausführlich - oder gar mit Fremdwörtern gespickt - ausgedrückt werden. Menschen, die wie ich gerne lesen, sind begeistert über Sprachkünstler. Leider wird es mehr und mehr zur Mode - vor allem bei Politikern - dass sich Gesagtes nur schön anhört, inhaltlich aber nichts vermittelt wird. Da sollten wir uns nicht blenden lassen!

Eine achtsame Woche wünsche ich euch - und heute mal noch eine kleine Denksportaufgabe: WAS IST DAS?

 Auch ein der optischen Wahrnehmung 
nicht fähiges, gefiedertes, 
aber des Fliegens nicht mächtiges, animalisches, domestiziertes Wesen 
gelangt mal in den Besitz nicht näher definierter Sämereien ???

 

Montag, 23. Juni 2014

Wieder ein Jahr älter ...

Wie schön ist das denn? Ja - richtig gerne bin ich wieder ein Jahr älter geworden. Das letzte Jahr war ein gutes Jahr und ich bin voller Dankbarkeit und Liebe. Liebe für das Leben und die Menschen, denen ich begegne. Und so war ganz kurzfristig für mich dann klar, dass ich feiern werde. OPEN HOUSE von 11 bis 11, um einige meiner Sternchen um mich zu haben. Abends hatte ich dann das Gefühl, ich hätte einen Marathonlauf überstanden, aber es war sooo schön und bis heute morgen 9 Stunden durchgeschlafen ...

DANKE euch allen, die ihr mit mir verbunden seid und die ihr mich mit eurem Besuch, mit Worten, Taten, Blumen, Büchern, Eulen ... oder guten Gedanken beschenkt habt. Die, die den Weg zu mir gefunden haben - wir haben palavert, diskutiert, philosophiert ..... es war ein schöner Tag. In einem Büchlein einer Freundin "Was weiß ich" von dem Philosophen Michel de Montaigne habe ich heute morgen schon geschmökert. Das Kapitel: "Philosophieren heißt sterben lernen", das gefällt mir ganz besonders gut. Ein kleiner Ausschnitt ist mein Beitrag für euch für diese Woche:

Das Leben an sich ist weder gut noch übel; es ist ein Ort, wo Gut und Übel ihren Platz haben, und von jedem findet sich so viel, wie ihr hinstellt. Und wenn ihr einen Tag gelebt habt, so habt ihr alles gesehen. Ein Tag ist wie alle Tage. Es gibt kein anderes Licht und keine andere Nacht. Diese Sonne, dieser Mond, diese Sterne - ja dieses ganze Weltgebäude ist dasselbe, dessen sich schon eure Vorfahren erfreuten und das auch eure Urenkel bestaunen werden. 
Für mein Schauspiel mit all seinen vielfach gegliederten, abwechslungsreichen Akten brauche ich höchstens ein Jahr. Wenn ihr auf den Reigen meiner vier Jahreszeiten achtet, werdet ihr merken: Sie umfassen die Kindheit, die Jugend, das Mannesalter und das Greisentum der Welt. Damit ist ihr Spiel durch; ein anderer Dreh fällt ihr nicht ein; ihr bleibt nur, von vorn zu beginnen. Es wird stets dasselbe sein. 

Wann immer euer Leben endet: Es ist in jedem Falle vollständig. Die Nützlichkeit des Lebens liegt nicht in der Länge, sie liegt im rechten Gebrauch. Widmet euch eure ganze Achtsamkeit, während ihr in ihm seid. Es hängt von eurem Wollen ab, nicht von der Zahl der Jahre, ob ihr genügend gelebt habt. Dachtet ihr denn, ihr kämet niemals dort an, wohin ihr unablässig unterwegs wart? Es gibt doch keinen Weg, der nicht endlich zu einem Ziel führte. 
(Michel de Montaigne)

Eine sonnige Woche im Spiel des Lebens wünsche ich euch von Herzen, Licht und Liebe, eure Denara

Montag, 16. Juni 2014

Frohsinn ...

Gerade ist Indien wieder ganz präsent - erst durch Anabelle, die ich zweimal in Frankfurt besucht habe, jetzt ist Tina aus Bayern schon eine Woche bei uns zu Besuch zusammen mit Finn, ihrem treuen und lieben Hund. Beide Frauen habe ich in Indien kennen gelernt und wie das Leben es manchmal will - wir sind in Kontakt geblieben. 

Eine Woche liegt hinter mir mit viel Frohsinn, Lachen, Weinen und ganz schön Action. Am ersten Abend waren wir im Kammertheater K2 in "Männer" - sehr empfehlenswert, wenn man gerne lacht und gute Unterhaltung liebt. Dann waren wir mit dem Thermomix beschäftigt - so viel Leckeres und  Gesundes haben wir miteinander gemixt und gekocht, es war Genuss pur! Der Wettergott war uns hold, so dass wir oft mit Finn unterwegs waren, Picknick auf dem Turmberg mit Freunden, auch mal mit dem Radl in Ettlingen oder am Samstag auf dem Markt auf dem Gutenbergplatz; wir haben Yoga praktiziert und Mantren gesungen. In facebook haben wir die Welt an unseren Erlebnissen teilhaben lassen und uns über uns köstlich amüsiert. Und obwohl ich zu Hause war, hat es sich für mich so angefühlt wie Urlaub - Urlaub in den eigenen vier Wänden!

Froh zu sein bedarf es wenig
und wer froh ist, ist ein König! 
Frohe Tage mit lieben Menschen (oder einem Hund wie Finn) an eurer Seite - wünscht euch von Herzen, eure Denara


P. S. 
"Frohsinn" begegnete und begeisterte uns in Frankfurt: 
ein herrliches Restaurant in der Innenstadt. Sehr zu empfehlen !!
http://www.frohsinn-frankfurt.de

"Schicksal ist ein mieser Verräter"
ein berührender Film, der unter die Haut geht. Sehr zu empfehlen !!
Der Film stand auch auf unserem Programm (Da haben wir geweint ....)
http://www.trailerseite.de/film/14/das-schicksal-ist-ein-mieser-verraeter-29446.html



Sonntag, 8. Juni 2014

Frohe Pfingsten ...

Komm Schöpfer Geist
kehr' bei uns ein


Wie gerne habe ich dieses Lied in der Messe gesungen. Doch leider zieht es mich nicht mehr so recht in die Kirche. Einen bewegenden Pfingstgottesdienst habe ich in diesem Jahr singend im Roten Haus in Rüppurr mit Mark Fox (http://www.markfox.de) erlebt. Das erste Mal habe ich im August 2000 mit Mark gesungen, im Jahr 2002 mit ihm auf Lesbos, 2006 und 2012 haben wir Ostern miteinander verbracht und nun zum ersten Mal Pfingsten. Als ich im Jahr 2000 begann, mit meiner Stimme zu arbeiten, sagte Mark: "Eine Maus öffnet sich" - das habe ich als Eintrag in meinem damaligen Kalender gefunden. Wie haben wir gelacht - ich kann mich noch so gut erinnern! Und nun spüre ich die volle Präsenz meiner Stimme - und nicht nur meiner Stimme ...

Pfingsten ist für mich ein ganz besonderes Fest - denn, wie sagt Mark so schön: der Heilige Geist ist  unser aller Dolmetscher des Universums. Gott, Prana, Allah oder der Kosmos ..... wir können ihn nicht verstehen mit unserem Kopf. (Der Kopf ist in spirituellen Kreisen nicht so gut angesehen .... aber der Kopf, der arme Tropf, er weiß nichts von Gott, er verlässt sich nur auf Fakten - das ist sein Job und den macht er so gut es eben geht!)

Der Heilige Geist - er vermittelt uns die göttliche Botschaft in den unterschiedlichsten Symbolen, in Bildern, in der Musik, der Stimme, im Yoga, in Heilungstechniken oder - durch Erlebnisse in unserem Leben selbst. Es ist die Fähigkeit Gottes, sich immer wieder neu zu zeigen, sich neu zu gestalten, um die universelle Wahrheit erreichbar zu machen für alle Menschen, alle Zivilisationen im ganzen Universum.Wenn wir achtsam werden, dann können wir ihn bemerken. Er taucht auf, wenn er von uns ganz ehrlich eingeladen wird. Wir können uns mit ihm verbinden und er ist an unserer Seite, wenn wir es zulassen. Das Leben kann lieblos sein, deshalb ist es nicht leicht, die Einladung immer wieder aufs Neue auszusprechen - die Einladung aus dem Herzen. Lade die Liebe immer wieder ein und mache aus Deinem Herzen ein Ort, wo die Liebe fließt.

Der große Kommunikator und Dolmetscher - 
er erreicht uns, wo auch immer wir sind. 
Ein segensreiches Pfingsten wünscht euch, eure Denara

Sonntag, 1. Juni 2014


Es fühlt sich gerade so lebendig an
das Leben

alles darf sein
nichts muss getan werden

dankbar morgens den Tag begrüßen
mit all den großen und keinen Herausforderungen
Spaß haben
die Freude spüren
beim Blinzeln in die Sonne
im Gespräch mit lieben Freunden
in der Stille
dankbar abends den Tag beschließen

Gesegnete Zeiten
welch großes Geschenk
DANKE

Danke euch allen - ihr macht mein Leben so reich - eine Woche, in der euch Flügel wachsen, wünscht euch von Herzen, Denara

Montag, 26. Mai 2014

Nachrichten aus der Geistigen Welt ....

... erhalte ich oft und vieles kann ich nicht so recht einordnen. Deshalb war für mich klar, dass ich dabei sein möchte, wenn Pascal Voggenhuber, das bekannteste deutschsprachige Medium aus der Schweiz, nach Frankfurt kommt. Seither bin ich in engem Kontakt mit meinem geistigen Führer, kenne seinen Namen und erlebe wundersame Dinge.


Pascal Voggenhuber, ein 34-jähriger Rapper und Fußballfan, stellte unser Weltbild völlig auf den Kopf und rückte es - zumindest bei mir - gleichzeitig zurecht. Die lange Puzzlearbeit meines Lebens hat endlich ihr letztes Mosaikteilchen gefunden. Er kann in Worte fassen, war mir nicht immer gelingt - er kann die Symbolsprache der Geistigen Welt übersetzen. 

"Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden als eure Schulweisheit sich träumt" ...

Kinder werden geboren in eine Welt der Normen und Zwänge, der Religionen und Weltanschauungen, eine Welt mit RICHTIG und FALSCH - daraus resultierend das große Thema Schuld, wenn man eben etwas falsch macht, abweicht von dem, was die Gesellschaft akzeptiert. Jede Seele ist irritiert, sobald ihr die Dualität des Erdendaseins bewusst wird. (Ich konnte als Kind die Welt lange überhaupt nicht verstehen. Die Trauer beispielsweise, wenn jemand stirbt. Er ist doch dann im Himmel - warum also trauern?). Der Eine arrangiert sich und stürzt sich ins Leben. Wer dabei glücklich ist und zufrieden, der hat das Wichtigste, das es hier auf Erden zu lernen gibt, erreicht. Glückwunsch, wenn Du einer derjenigen bist! Ein Anderer hadert, zweifelt, vergleicht, bewertet, kämpft und sucht und sucht ... einige verzweifeln,  weil sie nicht verstehen, resignieren, brauchen Alkohol, Drogen oder Tabletten, um sich zu dimmen.

Was ist der Sinn? Was ist meine Aufgabe in der Welt?

Pascal bringt es auf den Punkt: "WIR SOLLEN GLÜCKLICH SEIN!" Freudvoll uns dem zuwenden, was ist. Selbst dem Toiletten-Putzen konnte Pascal Freude abgewinnen - so erzählte er uns - weil er damals als Jugendlicher wusste, dass er mit dem Geld eine Stunde seiner Ausbildung zum Medium finanzieren konnte. Das, was du tust, das tue mit Freude - dann bist Du im Licht. Schau genau hin, ob das, was Du tust, Dich erfüllt. Und schenke dem Leben freudvolle Energie in jeglicher Form: Deine Arbeitskraft, Deine Freundlichkeit, Dein Geld, Deine Liebe ... ohne etwas zu erwarten. Der Kosmos hat seine eigenen Gesetze des Lebens - aber es ist immer das Gesetz der Resonanz. Wer nur den Mangel sieht, der wird auch nur den Mangel anziehen.Wir haben immer die Entscheidungsmöglichkeit, das halb volle oder das halb leere Glas anzuschauen. Und volle Gläser haben wir eben nur in den ganz besonderen Glücksmomenten, das ist bei allen Menschen gleich!

Wenn wir gesund sind, genug zu Essen und zum Leben haben, dann dürfen wir es uns auch erlauben, glücklich zu sein. Wir dürfen die Fülle in uns spüren, die Lebendigkeit. Ein Jeder erlebt und definiert Fülle anders! Nie werde ich unseren balinesischen Reiseführer vergessen, der nur ein Hemd und eine Hose besaß. Er lachte über unsere verdutzten Gesichter, als er meinte, er braucht nicht mehr. Er ist glücklich mit dem wenigen, was er hat. Er wollte weder ein weiteres Hemd noch in Deutschland leben. Er wehrte ganz erschrocken ab, als wir ihn fragten, ob das für ihn erstrebenswert sei.

Auf dem Weg zum Glück haben wir alle unsere Helfer aus der Geistigen Welt. Pascal hat uns mit ihnen in Kontakt gebracht. Er meinte auch, dass es ständiges Üben bedarf, um in Verbindung zu bleiben und um sie zu verstehen. Deshalb habe ich mich entschieden - erstmal bis Ende des Jahres - einen offenen spirituellen Zirkel zu gründen. Wer Interesse an diesem Thema hat und sich darüber austauschen möchte, der ist herzlich willkommen. Er findet jeden 1. Sonntag von 11 - 14 Uhr in Karlsruhe-Durlach statt. Wer sich angesprochen fühlt, kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen (denara.mars@gmail.com). Übrigens: Wenn das, was ich geschrieben habe, nicht mit Dir in Resonanz geht, dann ist das völlig in Ordnung. Es ist ganz einfach meine Wahrheit. Jede Seele hat ihren eigenen Seelenweg. Auch ich überprüfe immer sehr kritisch, ob das, was ich erfahre, für mich stimmig ist. Das Wichtigste ist, dass wir glücklich sind - und keine Ängste haben, weder vor morgen noch vor dem Leben oder dem Tod. Denn wir gehen nie verloren ...

Ich wünsche euch eine erfüllte, glückliche Woche, eure Denara

P. S. Weitere Infos zu Pascal Voggenhuber unter:
http://www.pascal-voggenhuber.com
https://www.youtube.com/watch?v=LILCmtVeqaI 
https://www.youtube.com/watch?v=3HiYDl397no  



Montag, 19. Mai 2014

Der Dalai Lama in Frankfurt ...


Ich wollte diesen weisen Mann noch einmal persönlich sehen und mit eigenen Ohren hören, was er dieser Welt heute zu sagen hat. Vor etwa 10 Jahren in Nancy war ich beeindruckt von seiner humorvollen Persönlichkeit und seiner Ausstrahlung und so reiste ich letzten Mittwoch nach Frankfurt. Als ich in der Jahrhunderthalle ankam, in der er dann vor etwa 3000 Anwesenden sprach was ihm gerade in den Sinn kam, war ich ziemlich irritiert, denn es demonstrierte eine Gruppe Deutscher buddhistischen Glaubens und einige Tibeter in dunkelroter Tracht vor der Halle. „False Dalai Lama – stop lying“ tönte es über den Platz wie ein Mantra – lautstark und monoton mit eindringlichen Trommelschlägen. Es war zum Glück keine aggressive Stimmung.

Stimmen in Frankfurt behaupteten, dass Tibeter von der chinesischen Regierung bezahlt worden seien, um Stimmung gegen den Dalai Lama zu machen ?

Ich erlebte einen Dalai Lama, der ziemlich unstrukturiert erzählte, immer mal wieder polarisierte und nicht so ganz mitfühlend rüber kam. Er kann eben einfach über alles lachen ... über Dicke, die lieber abends nichts mehr essen sollten so wie er, oder dass ein Mönch Glück hat, den Tod eines (eigenen!) Kindes nicht betrauern zu müssen! Sein Keckern ist so ansteckend - das nimmt die Spannung aus jeder heiklen Situation. Die Menschen, die ihn draußen vor der Tür an den Pranger stellten, beachtete er nicht – erst auf eine Frage erklärte er uns, dass er sich von einer buddhistischen Glaubensrichtung mit Schutzgeistern, die seine Vorgänger (er selbst ist der 14.Dalai Lama) noch praktizierten, abgewandt hat. Jeder könne doch leben wie er wolle. Er selbst sei nur noch spiritueller Lehrer und ohne politischen Einfluss.

Die Demonstrierenden, mit denen ich mich später unterhielt, meinten, dass er sich für ihre Rechte einsetzen sollte, denn sie erleben große Repressalien in ihren Klöstern.

Was ist richtig – was ist falsch? Wer hat Recht?
Ständig begegnet mir diese Frage, die ich doch überhaupt nicht mehr will ...
Nichts mehr zu bewerten - das ist doch eines meiner Ziele.

Alles, was geschieht, ordnen wir irgendwie doch in unser Wertesystem, in unsere Schubladen ein. Wir leben eben in dieser Dualität. Dennoch bemühe ich mich, meine Beobachterposition beizubehalten. 
„Wir Menschen unterscheiden uns nicht, was unsere grundsätzlichen Werte angeht“, meinte der Dalai Lama. "Frieden auf der Welt kommt aus dem Frieden von jedem Einzelnen." Und wir müssen warmherzig werden und niemals die Hoffnung verlieren.


Ich wünsche euch eine warmherzige Woche! 
Die Sonne wird uns dazu auf jeden Fall unterstützen - es soll 30 Grad warm werden -
eure Denara, 
die eine sehr inspirierende Woche hinter sich hat. 
Vor allem der Workshop bei Pascal Voggenhuber hatte es in sich! 
(Seine Arbeit als Medium war übrigens Thema im Tatort an Ostern!). 
Doch darüber werde ich dann nächste Woche berichten. 
Namasté.

Übrigens: Frankfurt ist eine tolle Stadt ...

Montag, 12. Mai 2014

Zurück aus Paris ...

... deshalb mit Verspätung meine Gedanken zur Woche, inspiriert durch die Stadt der Liebe

Noch vor ein paar Stunden saßen wir in der urigen Stammkneipe von Victor Hugo



"Respire Paris, cela conserve l'âme"
(Atme Paris ein, das nährt Deine Seele)

und das haben wir die letzten drei Tage gemacht. Das Wunderbare war auch, dass uns das Wetter kaum beeindruckt hat. Die Bannbreite der Stadt ist so riesig  wie das Wetter. Herrlichster Sonnenschein und immer wieder Regengüsse haben uns begleitet. Und es funktioniert wirklich - alles ist schön, was Du mit Liebe betrachtest. Eine wunderschöne Woche mit meinem Mann erlebt. Hier noch einige Impressionen: 


Eines der vielen netten Cafés ...
Eines der vielen schönen Geschäfte ...
In einem der vielen tollen Museen ....
Eine der vielen tollen Galerien ....
Und hier ... eine wahre Parfumerie - und einen neuen Duft erstanden ....

Auf nach PARIS ... die Fahrt mit dem TGV (manchmal bis zu 318 km/h) war wie im Flug vorbei - so bequem und so ein leises Dahingleiten ... dann ein schnuckeliges kleines Hotel und schon kannst Du eintauchen in eine ganz andere Welt der Genüsse! BONNE CHANCE ...



Montag, 5. Mai 2014

Gottes kleiner Krieger ...

Das Buch von Krian Nagarkar stand mindestens zehn Jahre unberührt bei mir im Bücherregal. Gottes kleiner Krieger ist ein Inder. Jetzt war es an der Zeit, dieses Buch zu lesen. Welch' Geschenk fiel mir zu: Wie gut konnte ich meine Erinnerungen auffrischen - mich wieder hineingeben in das schillernde Leben Indiens, das mich so tief beeindruckte und mich irgendwie auch dem Himmel näher brachte. Mit blumiger Sprache beschreibt der Autor die Fülle dieses Kontinent. Während meiner zweimonatigen Reise Anfang des Jahres habe ich alles so übermächtig und intensiv erlebt und sicher nach meiner Rückkehr ein wenig zu sehr verklärt, weil eben alles so fließend und problemlos ineinander überging. Das Buch erdet auf eindrucksvolle Weise, wirft zurück auf sich selbst und bringt verständlich zum Ausdruck, wie trotz bester Motivation überall auf der Welt - ob in Indien, Afghanistan, Amerika oder sonst wo auf der Welt - Leid entsteht und Fundamentalismus.  

Die Hauptfigur "Gottes Kleiner Krieger" ficht auf seiner fanatischen Reise durch die Weltreligionen alle Extreme mit sich und anderen aus und begegnet größten Irrungen und Wirrungen auf der Suche nach Erlösung. Mit völliger Hingabe an die gerechte Sache kämpft er zunächst für Allah und wird zum Terrorist. Als er seine große Schuld erkennt, wird er Mönch - einer von der unnachsichtigen, dogmatischen Sorte! Auf die Fahne schreibt er sich den Schutz des ungeborenen Lebens. Und wieder driftet er ab. Er, der Gott so sehr sucht, er will die Welt retten!

"Ja, ich erinnere mich, dass Sie die Welt retten wollten. Jetzt haben Sie beschlossen, Amerika zu retten, einen Kontinent, der entweder nicht mehr zu retten ist oder nicht gerettet werden möchte. Hat nicht jemand einmal gesagt: Mit meinen Feinden kann ich umgehen, aber Gott behüte mich vor den Weltverbesserern."


Leben war nicht als Kampf gedacht - das habe ich beim Lesen dieses Buches gedacht und es begegnet mir im Alltag - vor allem jetzt, wenn ich doch mal Nachrichten anschaue und sehe, wie sehr die Menschen immer noch das Thema "Gut" und "Böse" leben - vielleicht auch brauchen? 
Kämpfen für eine gerechte Sache .... ???

Ich bleibe in meiner Beobachterposition - da fühle ich mich immer wohler - und mein Wunsch wird, auch nach dem Lesen dieses Buches, immer kleiner, die Welt verbessern zu müssen. Sie ist wie sie ist! Und ich liebe sie so wie sie ist.
Namasté, eure Denara

Montag, 28. April 2014

Die Macht der Transformation ....

Dieses Oster-Thema begegnete mir in einer Sendung am Freitagabend bei Wieland Backes und seither ist es in vielfältiger Weise ständig präsent. Ein sympathischer und herzlicher Mann erzählte, wie er vom Saulus zum Paulus wurde. Er beschrieb sich als Mensch, der mit sich selbst und anderen gnadenlos umging. Wut und Hass waren so übermächtig, dass er sogar vor Mord und Totschlag nicht zurückschreckte. Kaum vorstellbar, wie er so dasaß.

Wenn wir mit Menschen in Berührung kommen, die kriminell (geworden) sind, reagieren wir fassungslos, mit Unverständnis, Ablehnung, Angst oder - im schlimmsten Falle - mit Aggression - und sitzen schon im Hamsterrad oder in der Gewaltspirale. Dass Gewalt wieder Gewalt erzeugt, das ist erwiesen und ein wichtiges Naturgesetz - das Gesetz der Resonanz. Auch unsere Angst und Ablehnung geht in Resonanz und kann in anderen Menschen Gewalt auslösen. So könnten wir uns bei allem fragen, was uns begegnet: Was ist in mir, dass es so etwas in meiner Welt gibt? 

Heilung, Vergebung und Liebe ist die Osterbotschaft: "Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" sagte Jesus am Kreuz. Daher ist Gebot zum einen, den Schuldigen zu vergeben und - mindestens genauso wichtig - zum anderen, uns selbst zu vergeben: "Und vergib uns unsere Schuld!" Gott vergibt uns unsere Schuld ... aber auch wir müssen uns selbst vergeben! Licht und Schatten in uns (aus diesem und aus früheren Leben) - alles will geliebt, geehrt und angenommen werden. Manch einer erkennt das eigene Dunkle nicht und macht es sich leicht. Denn den Splitter im fremden Auge sieht man viel leichter als den Balken in eigenen. Das sagt dazu schon die Bibel so kryptisch.

Dieter Gurkasch, ein Schwerverbrecher und Mörder, wurde 1997 auf der Flucht erschossen. Er wurde reanimiert .....

Sicher fragen sich viele - wie ich auch -, warum nur wurde so ein Schwerverbrecher reanimiert? Ist es nicht ein Segen, dass er tot ist? Ein Segen für ihn und für die Gesellschaft? So könnte man meinen. So könnte man meinen, würde man nicht an die Sinnhaftigkeit des Seins und die Macht der Transformation glauben.



Dieter Gurkasch hatte einen Engel, der ihn rettete, ihm neues Leben einhauchte und er erlebte nach seiner Todeserfahrung eine Wandlung: Der Hass war verschwunden! So beschreibt er dieses Ereignis. Er saß danach noch 13 Jahre in einem Hochsicherheitstrakt seine Strafe ab, ging durch alle Tiefen der Hölle und fand ein neues Leben durch YOGA. Wer mehr über ihn wissen möchte - heute Abend wird er in "Hart, aber Fair" zu sehen sein zum Thema: "Hinter Gittern - wie hart muss Strafe sein". Ich bin gespannt und wünsche Dieter von Herzen viel Mut und Kraft auf dem Weg der Liebe. Die Sendung bei Backes ist auf der Mediathek abrufbar.
("Was zählt im Leben wirklich"  http://swrmediathek.de/tvshow.htm?show=bb4eac93-9bdc-11df-b44d-00199916cf68 - er spricht nach ca. 1 Stunde!)

Jeder von uns hat seinen ureigenen Weg der Transformation, und spätestens am Ende unseres Lebens, wenn wir uns von dieser Welt verabschieden, spätestens dann werden wir sie erleben - die Transformation in das Licht und die Liebe. Je früher wir uns öffnen für das Wunder des Lebens, desto freier werden wir. 
Eine segensreiche Woche mit viel Licht und Liebe wünscht euch Denara






Dienstag, 22. April 2014

Keine Finsternis bleibt bis in alle Ewigkeit dunkel ....

........  das ist die Botschaft von Ostern, dem großen Fest der Auferstehung, der Transformation, des Lichts.

Für mich ist die Karwoche eine der intensivsten Zeiten des Jahres, denn in dieser Woche steckt die riesige Bannbreite unseres Lebens. Von der tiefsten Dunkelheit des Karfreitags - und es hat mir richtig gut gefallen, dass der Tag so passend trüb und stürmisch war - zum Licht von Ostern. Vom Tod zum Leben, vom Kreuz zur Auferstehung. War es nicht herrlich - das diesjährige Osterfest: wir konnten die Sonne genießen, das Licht in unser Herz lassen. Und die Fülle der Natur zeigt uns die Fülle, die uns immer wieder neu geschenkt wird.

Nicht immer gelingt es den Menschen, das Licht zu sehen. Oft ist LEID und SCHMERZ übermächtig.

Zünden wir Kerzen an und senden wir lichtvolle Gedanken in die Welt.


Mögen es uns gelingen,
uns nicht vor unserem eigenen inneren Licht zu fürchten.
Möge es uns gelingen,
unsere innere Sonne immer zum Strahlen zu bringen.





Sonntag, 13. April 2014

Einstimmung auf die Karwoche ...

In der Supervision unserer Hospizgruppe begegnete mir - und beeindruckte mich - diese Woche folgender Spruch von Peter Hoeg (Autor von "Fräulein Smillas Gespür für Schnee"):

Die Tatsache,
dass ich hier in einer Welt lebe,
die mit dem Hintern Luft holt,
betrachte ich mit sanfter Gleichgültigkeit.

Im Moment komme ich durch einen neuen Job auf dem Durlacher Campingplatz wieder vermehrt in Berührung mit der Hektik und dem Lärm des Alltags - jedoch, sehr bewusst in der Beobachterposition. Und ich erlebe diese "Stress"Situationen als eine Herausforderung und wie eine Prüfung, mich davon nicht anstecken zu lassen, in Gelassenheit und Ruhe zu bleiben und dabei immer und in allen Situationen, das halb volle und nicht das halb leere Glas zu sehen. Die Atmung, die hilft dabei - ganz tief einatmen und langsam ausatmen: INHAAALE DEEP, EXHALE COMPLETE, höre ich meinen indischen Yogalehrer sagen und ... das Herz geht mir auf, wenn ich an ihn und an meine Zeit am Indischen Ozean denke .... das erdet!

Wir alle brauchen in diesen lauten und anstrengenden Zeiten unsere Anker, vor allem, wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind, die noch im Hamsterrad rennen. Wir können diese Menschen nicht ändern, oft auch nicht immer gleich die Situation (wenn's ganz schlimm wird, dann bleibt oft nur Flucht und Distanz) - aber wir können Bewusstheit erlangen indem wir beobachten, was geschieht. Verstehen und sich selbst und dem anderen verzeihen, was geschieht. Und wenn wir das in sanfter Gleichgültigkeit (ohne Resignation, Verletztheit oder unterdrückter Wut!!) schaffen, dann sind wir der Weisheit auf der Spur. Ein hartes Stück Arbeit, aber es lohnt sich, denn es macht frei. Frei, zufrieden, glücklich und dankbar .... vielleicht müssen wir erst "Oldies" werden, um das wirklich im tiefsten Innern zu begreifen. Eine Gnade ist, wer diese Bewusstheit schon in jungen Jahren erleben darf. Zu diesem Thema hat auch meine Freundin einen wunderbaren Beitrag über ihr Erlebnis mit Wolfgang Niedecken geschrieben, der im Moment mit BAP in Deutschland tourt (www.astro-salon.blogspot.com) und der mit seinem Älter werden immer besser geworden ist.

Vor uns liegt die Woche, die ganz besonders zur inneren Einkehr einlädt. Ich wünsche uns allen eine Karwoche, bei der wir uns des selbst auferlegten Kreuzes bewusst werden, uns verzeihen, was wir uns selbst antaten und uns bereit machen zur Auferstehung der Liebe in uns. Namasté, eure Denara
Pieta von Michelangelo




Montag, 7. April 2014

Beobachte einfach, was geschieht, 
was durch Dich geschieht 
und was nicht mehr durch Dich geschehen soll. 
Tue das, was Du tun musst 
und tue nicht mehr, was Du nicht mehr tun willst. 
Mehr ist nicht zu tun und kann nicht getan werden, 
muss auch nicht getan werden.
Und das geschieht komplett von alleine – 
oder von selbst. 
„All-Eine“ meint, Du bist nie getrennt,
Du bist immer eins mit dem Universum,  
immer Ausdruck des Göttlichen, 
egal, was Du tust, 
auch wenn Du es nicht verstehen kannst. 
Deshalb geschieht alles, was geschehen muss – 
es kann nicht anders sein.
Alles will geliebt und angenommen werden.

Ich bemühe mich, immer mehr Beobachter meines Lebens zu werden und des Lebens um mich herum. Manchmal wollen wir uns einmischen, bewerten und meinen, den Ungerechtigkeiten des Lebens entgegen treten zu müssen. Dann soll auch das so sein, dann brauchen wir diese Herausforderungen zur Heilwerdung.
Ich wünsche euch eine spannende Woche - einmal ganz bewusst aus der Beobachterposition ....
Alles Liebe und NAMASTE